Wer hat diese Aufforderung schon mal gehört? – Ja, richtig: Es ist die Floskel, mit der Moderator Ingo Zamperoni seine Nachrichtensendung „tagesthemen“ beendet.

Kein schlechter Spruch, denke ich, und frage mich, seit wann er dies tut. Dank Internet ist es für mich leicht möglich, den Zeitraum einzugrenzen.

9.3.20 „Und wir sind morgen Abend wieder für Sie da. Bis dahin tschüss.“ – Fehlanzeige.

13.3.20 „Ihnen noch einen schönen Abend noch und bleiben Sie gesund!“ – Hoppla, wieso soll ich gesund bleiben?

23.3.20 „Und wir sind morgen Abend wieder für Sie da. Bis dahin tschüss und bleiben Sie zuversichtlich!“ – Aha, ab Ende März hat sich die Zuversicht ans Ende der Abschiedsfloskel gesetzt.

Am 19.3.2020 wurde die 1. Coronabekämpfungsverordnung (1.CoBeVo) des Landes Rheinland-Pfalz verabschiedet, die am 20.3. in Kraft trat und erste Reisebeschränkungen mit sich brachte. Die Corona-Pandemie ist anscheinend der Auslöser für den Moderator, seiner Spucksilbe „tschüss“ noch etwas mit Substanz beizufügen.

Wie kommt er dazu, gerade diese – aus meiner Sicht treffende – Formulierung zu wählen?

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht, auf das, was man hofft.“ – Wumms! In diesem Bibelvers aus dem Hebräerbrief (11,1) ist auch von Zuversicht die Rede, ja sogar von einer festen Zuversicht. Meint Ingo Zamperoni diese Zuversicht? Dann wäre auch die Quelle benannt, aus der die Zuversicht entspringt: dem Glauben an Jesus Christus.

Und wenn man das ganze Kapitel liest – bitte tu dies auch -, dann fällt mir auf, dass die sog. Glaubenshelden des Alten Testaments auch ihre Krisen hatten aber dennoch ihren Glauben an Gott nicht aufgeben haben.

Im Neuen Testament (Röm 8,38.39) bezeugt Paulus seine Zuversicht so: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“

Nochmal: wumms! – Das ist eine Zuversicht, die ich gern mit Paulus teile. Und du?

Seid herzlich gegrüßt, Jürgen

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