Die Patchwork-Familie!

Eine junge Frau wird geschwängert, und das Kind ist nicht von ihrem Freund. Der Freund zieht die Konsequenzen und läßt sie sitzen. Die junge Frau will das Kind nicht abtreiben und sucht Hilfe bei einer Frau ihres Vertrauens. Die bestärkt sie, das Kind auszutragen. – Kommt Zeit, kommt Mann.

Und tatsächlich, der Freund kommt zurück.
Er hat es sich anders überlegt und will seine Freundin nun doch heiraten und Stiefvater des Kindes werden. Die Situation kommt ihm vor wie im Traum.

Das Paar bekommt das Kind, und die Himmel hängen voller Geigen, als ob Engel singen würden. Beide sind froh, daß ihre Liebe zueinander Stand gehalten hat. Das ist das Beste, was dem Neuankömmling passieren konnte.

Eine fiktive Geschichte? – In dieser Verkürzung sicher.
Aber was ist mit der Langfassung?
Was ist mit einer Frau, die von ihren Freund im Stich gelassen wird?
Ist das nicht doppelte Dramatik? Kein Vater für ihr Kind, kein Partner der ihr helfen wird? Und welcher Mann nimmt gern die Rolle des Stiefvaters an?
Vor allem, wenn er der Gehörnte ist?

Die Geschichte oben ging gut aus.

Vor gut 2000 Jahren war ein junges Paar in einer ähnlichen Situation. Der Start widersprach allen Konventionen. Aber beide haben ihrem Gott vertraut und nicht einem moralischen Regelwerk. So entstand mit Maria, Josef und Jesus die bedeutsamste Patchwork-Familie der Welt. Und die drei blieben nicht allein, es kamen noch weitere Kinder dazu.

Deshalb: Ein dreifach Hoch für diese drei mutigen Menschen!

Seid herzlich gegrüßt, Jürgen

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