Wie geht es euch mit den Kontaktverboten in der Corona Krise? Empfindet ihr es auch so, als ob das Leben abgeschaltet wurde?

Freilich haben wir moderne Kommunikationsmittel wie das Internet, wo wir uns rund um die Uhr informieren können, und die sog. Sozialen Medien, mit denen wir im Kontakt miteinander bleiben können. Im Internet finden sich jedoch schnell widersprüchliche Meinungen zu allen möglichen Themen. Welcher Quelle kann ich trauen?

Auf Nachrichtendiensten kann man neben Texten auch Bilder und Videos empfangen. Wenn ich aber nur Videos oder Bilder bekomme, bin ich dann wirklich im Kontakt mit jemandem? Ich weiß oft nicht, warum mir das Video geschickt wurde, wieso ich es anschauen und dafür Zeit aufwenden soll.

Vom Absender erfahre ich ohne Kommentar eigentlich nichts. Ich fühle mich zwar elektronisch verbunden aber menschlich offline. Ok, es gibt ja noch die elektronische Post. Also schreibe ich einen Brief und warte auf Antwort. Es kommt jedoch manchmal keine Antwort, nicht mal ein Lebenszeichen wie: „Deine E-Mail ist angekommen. Habe viele zu tun und melde mich später.“ Ich fühle mich abgeschnitten wie ein durchtrenntes Stromkabel.

Bleibt zum Glück noch das Telefon. Damit kann ich am besten einen persönlichen Kontakt herstellen, in kürzester Zeit viel Informationen austauschen und fragen, wie es dem anderen geht. Für mich gibt es zwei Vorteile gegenüber den Sozialen Medien: Erstens kann ich meist sehr schnell in Kontakt kommen und zweitens im 1:1 Kontakt sehr persönlich sein. Für mich ist es die Stimme meines Gegenübers, die Vertrauen schafft, weil ich sie kenne.

In meiner Zeit mit Gott kam ich jüngst zu dem Bericht über die „Verklärung Jesu“. 3 Jünger waren mit Jesus auf einem Berg und hatten eine übernatürliche Begegnung mit Mose und Elia. Der tatkräftige Petrus sah sich am himmlischen Ziel seines Glaubens und wollte prompt 3 Häuser bauen und sesshaft werden.

Da ertönte eine Stimme aus einer Wolke: „Dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören!“ Mit der Wolke verschwanden auch Mose und Elia und die Jünger gingen mit Jesus zurück in die irdische Wirklichkeit.

Plötzlich lichtete sich auch bei mir der Nebel des aktuellen Stimmenwirrwarrs und ich hörte Gott zu mir reden: Jesus soll meine vertrauensvolle Informationsquelle sein, ER soll die Stimme sein, der ich die meiste Bedeutung schenke. „Willst du das?“- „Ja, ich will.“

Dass wir die Stimme Jesu immer wieder klar und deutlich hören, dazu helfe uns der Heilige Geist.

Seid herzlich gegrüßt, Jürgen

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